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Siloing und semantischer Kokon für mehr SEO-Performance
Siloing und semantischer Kokon sind zwei zentrale Konzepte des SEO. Unterschiedlich und doch komplementär, macht ihre Synergie Ihre Website aus SEO-Sicht noch schlagkräftiger.
In diesem Artikel stellen wir Ihnen diese beiden Konzepte vor und zeigen Ihnen, wie Sie das Beste aus ihnen herausholen!
Entdecken Sie anhand von Tipps und konkreten Beispielen, wie Sie mit der richtigen Methode und den passenden Tools IHREN semantischen Kokon weben – laden Sie dazu unser neues Whitepaper herunter.
Dieses Whitepaper rund um den semantischen Kokon führt Sie von der Theorie in die Praxis: vom Grundkonzept über das Siloing und die Pillar Pages bis zu den Topic Clustern – bei so vielen Ansätzen ist es schwer, den Überblick zu behalten und die richtige Methodik umzusetzen.
SEO-Silo vs. semantischer Kokon: Wo liegt der Unterschied?
Bevor wir die Schritte zu einem hochwertigen SEO-Siloing und einem semantischen Kokon durchgehen, sollten Sie die Unterschiede zwischen thematischem Silo und semantischem Kokon genau verstehen. Auch die SEO-Welt bleibt von sprachlicher Unschärfe nicht verschont: Diese beiden Begriffe werden sehr häufig verwechselt und wahllos synonym verwendet. Sie sind eng verwandt, aber keineswegs dasselbe – wir helfen Ihnen, sie nie wieder zu verwechseln!
Definition von thematischem und semantischem Siloing
Zunächst einmal unterscheidet man zwei Arten von Siloing und damit zwei Möglichkeiten, die Inhalte einer Website zu organisieren: das thematische Siloing und das semantische Siloing.
Die meisten Websites sind nach dem Prinzip des thematischen Siloings aufgebaut. Bei einer E-Commerce-Website dient die Silo-Organisation beispielsweise dazu, die Oberkategorien, die Kategorien, die Unterkategorien, die Produktseiten usw. festzulegen. Die Idee dahinter ist, eine logische Architektur zu schaffen, damit sich Nutzer flüssig und intuitiv auf Ihrer Website bewegen können. Die Inhaltshierarchie folgt einer UX-Logik und leitet die Nutzer mühelos durch Ihre Website.
Das semantische Siloing hingegen beruht auf einer strategischen Organisation, die über das thematische Siloing hinausgeht und die Navigationslogik der Nutzer nicht mehr berücksichtigt. Hier steht ganz klar das Verständnis des Googlebots an erster Stelle. Die Seitenhierarchie ist auf den Weg des Bots optimiert, der mühelos erfassen soll, worum es auf Ihrer Website geht.
Kurz gesagt: Das thematische Siloing ordnet Seiten und Produkte nach den Bedürfnissen der Nutzer, während das semantische Siloing das Verständnis der Bots in den Vordergrund stellt, um bei Google zu ranken.
Hier sehen wir, dass die Kategorien der Website in dicht abgeschotteten Silos organisiert sind.
Definition des semantischen Kokons
Der semantische Kokon einer Website besteht aus den kontextualisierten Links, die die verschiedenen Seiten und Silos einer Website miteinander verbinden und so ein kohärentes semantisches Universum bilden.
Der semantische Kokon ist eher mit der internen Verlinkung verwandt. Die Idee besteht darin, semantisch eng verwandte Seiten über interne Links zu verbinden, um die Zielseite der Website mit möglichst viel Juice zu versorgen. Aber auch, um Ihren Besuchern den Zugang zu Inhalten zu erleichtern, die mit dem gerade angesehenen Inhalt zusammenhängen.
Der Aufbau des semantischen Kokons erfordert eine gründlichere Analyse als das Siloing. Warum? Weil er über die Untersuchung des Themas und die semantische Analyse hinausgeht: Eine Marktanalyse und echte Arbeit an den Personas sind unerlässlich. Wer ist Ihre Zielgruppe, welche sprachlichen Elemente verwendet sie, welche Keywords nutzt sie, wo liegen ihre Pain Points, wonach sucht sie?
Um die Umsetzung Ihres semantischen Kokons zu erleichtern, stehen Ihnen verschiedene Tools zur Verfügung: Semji Yooda Insight, Cocon.se, SEMrush, SEObserver…
Einen semantischen Kokon einzurichten oder zu stärken erfordert viel Arbeit, kann aber Ihre Positionierung, Ihren Traffic und Ihren ROI erheblich beeinflussen…
Um diese beiden Konzepte zu vereinfachen, merken Sie sich:
- Das Siloing bündelt und hierarchisiert die Elemente einer Website nach Thema oder Keywords, um Nutzern und / oder Bots das Navigieren auf der Website zu erleichtern.
- Der semantische Kokon verknüpft Seiten und Artikel, die ein gemeinsames semantisches Universum teilen, um die Navigation der Nutzer zu vereinfachen und ihnen ausgehend von ihrer ursprünglichen Suchanfrage möglichst viele Informationen (verwandte, ergänzende Artikel …) bereitzustellen.

Dieser semantische Kokon dient dazu, die verschiedenen Ebenen des Silos miteinander zu verbinden, aber auch die Silos 1 und 2, um die semantische Kohärenz weiter zu stärken.
Semantik im Web
Das semantische Web
Im Zentrum der Arbeit zahlreicher Forscher weltweit steht die Herausforderung des semantischen Webs: Informationen für Menschen UND Maschinen verständlich zu machen. Das Konzept der „intelligenten“ Suche entfaltet hier seine volle Bedeutung.
Im Sinne des semantischen Webs dienen Computer nicht mehr nur dazu, Daten zu speichern und lesbar zu machen, sondern auch dazu, sie zu verstehen und zu interpretieren.
Das Konzept der semantischen Verschiebung
Ohne dieses Konzept zu kennen, ist jeder schon einmal einer semantischen Verschiebung begegnet.
Der Satz „Ich habe ein Problem mit meinem Server“ oder „Mein Server hat mich im Stich gelassen“ hat zum Beispiel nicht dieselbe Bedeutung, je nachdem, ob Sie mit einem Tennistrainer oder einem IT-Spezialisten sprechen. In den meisten Fällen versteht Ihr Gesprächspartner Sie problemlos, ohne dass Sie präzisieren müssen, von welchem Server die Rede ist. Für Suchmaschinen sieht die Realität jedoch etwas anders aus. Sie benötigen Kontext, um zu verstehen, ob Sie von der Person sprechen, die den Ball aufschlägt, oder von dem System, das Ihre Website im Internet verfügbar macht.

Auf SEO angewendet, erfordert die semantische Verschiebung zwangsläufig eine semantische Klärung. Aber wie geht das?
Der erste Schritt besteht darin, über die verschiedenen Seiten der Website hinweg ein kohärentes semantisches Feld zu schaffen – und zwar genau mithilfe des semantischen Kokons. Die Schwierigkeit dieser Übung liegt jedoch darin, zu vermeiden, dass zwei Seiten miteinander konkurrieren, und sie stattdessen komplementär zu gestalten.
Google beurteilt die semantische Relevanz einer Website insbesondere, indem es die Kohärenz des semantischen Feldes bewertet: welche Wörter die Keywords umgeben, die Kookkurrenzen jedes Keywords, die Hn-Tags, die URLs … Anhand dieser Hinweise können die Bots beurteilen, worauf sich das Wort „Server“ auf einer Website A zum Thema „Sport“ und auf einer Website B zum Thema „Informatik“ bezieht.
Im SEO-Bereich kann die semantische Verschiebung es Ihnen ermöglichen, Verbindungen zwischen mehreren Websites herzustellen, die nicht dasselbe Thema behandeln, sich aber über ein gemeinsames Wort verknüpfen lassen. Da wir uns langsam, aber sicher in Richtung des semantischen Webs bewegen, ist diese Art von Praxis zum Verschwinden verurteilt.
Meta-Wörter
In der SEO-Welt sind Meta-Wörter ein von Christian Meline definiertes Konzept. Es handelt sich um die Keywords, die durch die Analyse der Suchanfragen von Internetnutzern identifiziert werden.
Google möchte den Nutzern relevante Suchergebnisse liefern. Um die auf der SERP angezeigten Ergebnisse im Verhältnis zur ursprünglichen Suchanfrage besser zu verstehen, lohnt es sich, das Verhalten der Nutzer gegenüber diesen Ergebnissen zu beobachten. Die ganze Herausforderung für Google besteht darin, korrekt vorherzusagen, welche Ergebnisse den Nutzern am ehesten gefallen. Je nach Treffsicherheit dessen, was Google den Nutzern vorgeschlagen hat, wird die Prognose-Engine entsprechend gespeist.
Dabei gibt es zum einen, was der Nutzer eingibt, und zum anderen, wie Google es seinerseits „umformuliert“ … Wirkt der Nutzer mit den Ergebnissen zufrieden, geht Google davon aus, dass die Umformulierung korrekt war.
Um zu entscheiden, welche Ergebnisse den Nutzern präsentiert werden, verfügt Google über ein Wörterbuch von Lexien, die gemeinsam auf einer Seite vorkommen sollten, um zu bewerten, ob die Seite der Umformulierung entspricht oder nicht.
Meta-Wörter zu identifizieren bedeutet, nachzubilden, was Google selbst bewertet hat, um zu sagen, dass eine Seite tatsächlich einer bestimmten Suchintention entspricht. Ein Meta-Wort ist also eine Menge „vorhergesagter“ Lexien – in der Regel 15 –, die gleichzeitig auf Ihrer Seite platziert werden müssen. Achtung: Der Einsatz von Meta-Wörtern bringt Sie nicht auf Platz eins bei Ihrer wichtigsten Suchanfrage. Aber Ihre Netlinking-Maßnahmen – intern oder extern – ergeben dadurch mehr Sinn.
Meta-Wörter sind sehr aussagekräftig für die Sprache und die Suchintentionen: Jedes Meta-Wort, das mit einer Aktivität korreliert, entspricht auf einer Website in der Regel einer eigenen Kategorie.
Wie bei der Konzeption des semantischen Kokons können Sie das Tool Cocon.se nutzen, um die interessantesten Meta-Wörter zu identifizieren und Ihre Lexien entsprechend auszuarbeiten.
Siloing im SEO: Welche Vorteile bietet es?
Über seine Vorteile bei der Organisation und Optimierung der Gesamtarchitektur Ihrer Website hinaus, die sich aus seiner Pyramidenstruktur ergeben, bietet das Siloing mehrere Vorteile für Ihre SEO. Ihre Website bei hart umkämpften Suchanfragen zu positionieren, den Juice besser über Ihre verschiedenen strategischen Seiten zu verteilen oder von einer besseren Sichtbarkeit bei Google zu profitieren – all das sind Chancen, die das SEO-Siloing eröffnet. Wie können Sie sie nutzen?
Mit Siloing bei einer umkämpften Suchanfrage ranken
Wenn Sie den semantischen Kokon Ihrer Website stärken und ein gut aufgebautes Siloing einrichten, gewinnen Sie ohne großen Aufwand wertvolle Positionen bei stark umkämpften Suchanfragen.
Indem Sie mehrere Silos aufbauen, die einer thematischen Zielseite Juice zuführen, erhöhen Sie Ihre Chancen, sich bei einer bestimmten Suchanfrage unter den ersten Ergebnissen zu positionieren. Eine präzise Analyse Ihrer Lexien und Meta-Wörter hilft Ihnen selbstverständlich dabei, die am leichtesten erreichbaren Suchanfragen zu identifizieren und Ihren Aktionsplan nach Ihren Zielen zu priorisieren.
Beim Aufbau Ihrer internen Verlinkung ist es wichtig, die verschiedenen Silos, die Sie bilden möchten, vorab definiert zu haben und sich strikt daran zu halten. Eine Verlinkung nach der Silo-Struktur zu erstellen bedeutet nicht, planlos möglichst viele Links zwischen den verschiedenen Seiten zu setzen, sondern dicht abgeschottete Silos aus Seiten und Artikeln zu bilden, die ausschließlich untereinander verlinken.
Beispiel:
Den Fluss des thematischen PageRank optimieren
Auch wenn der PageRank im ursprünglichen Sinne des Wortes heute ein überholtes Konzept ist, spielt der thematische bzw. semantische PageRank im Kontext des Siloings eine wichtige Rolle. Beim Aufbau Ihres semantischen Kokons haben Sie Links zwischen verschiedenen, einander nahen oder sogar komplementären Seiten gesetzt. Das Siloing ermöglicht es also, diesen PageRank sowie den Juice zu steuern, der von den verschiedenen auf eine bestimmte Seite verweisenden Links stammt und sich normalerweise innerhalb dieser Seiten verwässert.
Ihren thematischen PageRank zu stärken ist gewissermaßen PageRank Sculpting mit dem Ziel, thematische Kohärenz zu schaffen.
Sichtbarkeit bei Google maximieren und mehr Traffic anziehen
Ein gut aufgebautes Siloing erleichtert das Crawlen Ihrer Website deutlich und damit die Indexierung ihrer verschiedenen Seiten. Den Nutzern eine aktuelle Website bieten zu können, spricht klar für die Qualität der UX. Und Google Friendly zu sein, ist immer ein Plus!
Doch über diesen Aspekt hinaus stärkt ein gut aufgebautes Siloing die SEO-Struktur Ihrer Website, und die Zielseiten positionieren sich leichter bei strategischen Suchkriterien. Ihre Tiefenseiten sollen bei Long-Tail-Kriterien ranken, während Ihre Zielseiten durch den Juice all der internen Links gestärkt werden, von denen sie profitieren.
Auch wenn die Siloing-Technik im Wesentlichen darin besteht, bestimmte Seiten miteinander zu verknüpfen, bedeutet sie ebenso, dass einige Links entfernt werden müssen – selbst wenn sie eine Daseinsberechtigung haben. Die dichte Abschottung der Silos hat Vorrang vor allem anderen.
Im Anschluss an eine Reihe von Tests behauptet ein Team von SEO-Experten, dass Siloing den Traffic um mindestens 3 % steigert und sich die Positionierung der betreffenden Website um rund 13 % verbessert hat. Warum also darauf verzichten?
Wann sollten Sie eine Silo-Struktur einführen?
Es ist nie zu spät, eine SEO-Siloing-Strategie auf Ihrer Website umzusetzen – sie läuft nur je nach Ihrer Situation anders ab. Natürlich ist es einfacher, sich damit zu befassen, während Sie über die Baumstruktur der Website nachdenken. Aber auch wenn Ihre Website längst läuft und Sie Ihre Marketingausrichtung ändern, gibt es Lösungen. Im Fall einer Google-Penalty oder bei einem Relaunch ist die Einführung von Siloing sehr zu empfehlen!
Das Siloing vor dem Launch Ihrer Website aufbauen
Wenig überraschend ist diese Methode am einfachsten umzusetzen, aber auch am wirksamsten: Bereits ab dem Moment, in dem sie online geht, profitiert Ihre Website von einer sehr solide gebauten Struktur. Ihre verschiedenen Kategorien und ihre Architektur beruhen auf einer im Voraus definierten Keyword-Strategie.
Ist Ihre Website bereits online und Sie möchten Silos erstellen? Mit etwas Glück haben Sie die Arbeit unwissentlich schon zur Hälfte erledigt. Um das zu überprüfen, hilft Ihnen ein Audit dabei, die verschiedenen Silos Ihrer Website zu identifizieren und diejenigen aufzuspüren, die nicht vollständig abgeschottet sind.
In diesem Schema entspricht die Startseite dem zentralen grünen Kreis, und die hellgrünen Kreise sind die strategischen Kategorien / Landingpages.
Für jeden hellgrünen Kreis sehen Sie alle Seiten, die daran angebunden sind. Die blauen Bereiche des Schemas heben die Seiten hervor, die dafür sorgen, dass das Silo nicht vollständig abgeschottet ist.

Quelle: http://cocon.se
Der Relaunch: eine gute Gelegenheit, auf Siloing umzusteigen
Planen Sie, demnächst einen Relaunch anzugehen? Wenn Sie ohnehin Design und Baumstruktur Ihrer Website ändern, gehen Sie am besten gleich in die Tiefe und bauen Ihre Silo-Struktur auf! Zudem ermöglicht Ihnen das Siloing, die SEO Ihrer Website zu boosten, sobald sie online geht. Sein Aufbau ist außerdem eine gute Gelegenheit, Ihre SEO-Strategie insgesamt neu aufzustellen.
Das Siloing zeigt den Googlebots, wohin sie gehen sollen, welche Verbindungen zwischen Ihren Seiten und Artikeln bestehen und was sie beim Crawlen Ihrer Website berücksichtigen müssen. Sein Hauptziel besteht darin, das Verständnis der Architektur Ihrer Website zu erleichtern.
Von einer Google-Penalty getroffen? Zeit für Silos!
Wurde Ihre Website kürzlich von einer Panda- oder Fred-Penalty getroffen? Dann ist es Zeit, sich auf Ihre Inhalte zu konzentrieren, die offensichtlich der Grund für diese Abstrafung sind.
Die Semji-Plattform verfügt über eine KI, die Ihnen aus generischen Keywords heraus Keywords mit hohem Traffic-Potenzial empfiehlt. Die Lösung liefert außerdem Empfehlungen, um einzigartige, hochwertige Inhalte zu produzieren. Nach der Siloing-Methode untereinander verlinkt, bremsen Ihre Seiten Ihre SEO nicht länger, sondern helfen Ihnen im Gegenteil, Positionierung und Sichtbarkeit Ihrer Website nachhaltig zu steigern.
Fordern Sie eine Demo an und entdecken Sie die Leistungsfähigkeit der KI von Semji.
Silo-Struktur, um der Konkurrenz voraus zu sein
Ihre Website nach der Siloing-Methode aufzubauen, kommt dem Bau einer Festung gleich, die niemanden durchlässt. Anders gesagt: Das Siloing verleiht Ihrer Website eine sehr solide interne Verlinkung und einen sehr stabilen semantischen Kokon. Gemeinsam garantieren Ihnen diese beiden Elemente eine gewisse Ruhe bei Ihrer Positionierung auf der SERP gegenüber Mitbewerbern, die auf ihrer Website kein semantisches Siloing umgesetzt haben.
Sie kennen nun alle Begriffe und Konzepte rund um das Siloing sowie seine Vorteile und den Kontext seiner Umsetzung. Aber wie läuft der operative Teil ab? Genau das sehen wir uns jetzt an.
Wie setze ich SEO-Siloing auf meiner Website um?
Die Ausarbeitung des SEO-Siloings und seine Umsetzung sind zwei lange und mühsame Schritte, doch ihre positiven Effekte machen den Aufwand lohnenswert. Hier sind die 6 zentralen Schritte, um Ihr SEO-Siloing zu konzipieren und zum Laufen zu bringen.
Die Zielgruppen und die verschiedenen Personas analysieren
Der erste Schritt besteht darin, über Ihre Zielgruppen nachzudenken und Ihr Wissen darüber zu vertiefen. Sie müssen sehr genau bestimmen, wer Ihre Nutzer bzw. Käufer sind. Was sind ihre Interessen, ihre Problemstellungen, welches Vokabular verwenden sie, welche Bedürfnisse decken Ihre Produkte und Dienstleistungen ab? Verlieren Sie nie den Kontext aus den Augen, in dem Ihre Zielgruppe Ihre Website besucht. Dieses Element hilft Ihnen, sich besser hineinzuversetzen und eine passende User Journey zu gestalten, die die sprachlichen Elemente der Zielgruppe aufgreift.
Anschließend folgt der Schritt, die Buyer Personas zu definieren. Hier ist Ihre Empathie Ihre beste Verbündete! Die Qualität der Persona-Analyse hängt maßgeblich von Ihrer Fähigkeit ab, sich in Ihre Käufer hineinzuversetzen, um ihr Kaufverhalten, ihren Weg auf Ihrer Website und die strategischen Herausforderungen, die sie mit sich bringen, besser zu verstehen.
Um Ihnen die Sache zu verdeutlichen, nehmen wir das Beispiel einer Website, die Lebensmittel für Kinder vertreibt.
Man könnte sich eine Kategorisierung der Produkte vorstellen: Suppe / Milch / Dessert / warmes Gericht / Gemüse / Fleisch und Fisch … Diese Kategorisierung berücksichtigt jedoch nicht die Bedürfnisse der Nutzer, nämlich der Eltern, die nach Produkten passend zum Alter ihres Kindes suchen.
In diesem Fall ist eine Produktsegmentierung nach Alter deutlich relevanter, denn sie verhindert, dass sich Nutzer, die Babynahrung für ein 9 Monate altes Kind suchen, auf Produktseiten für Dreijährige verirren …
Die Keyword-Strategie definieren
Siloing und Keyword-Strategie sind eng miteinander verknüpft. Und das aus gutem Grund: Ohne eine vorab solide aufgebaute Keyword-Strategie ist kein Siloing möglich. Machen Sie sich an die Analyse der Keywords und Schlüsselausdrücke rund um Ihre Aktivität, ihres Suchvolumens, aber auch der verwandten Suchanfragen und der aktuellen Trends.
Vernachlässigen Sie diesen Schritt nicht, denn Ihr gesamtes Siloing ergibt sich daraus. Eine schlampige Keyword-Analyse führt also zu einem schlechten Siloing – und die erwarteten SEO-Ergebnisse bleiben aus!
Auch die semantische Kohärenz Ihrer Website hängt stark davon ab.
Die wichtigsten Keywords clustern

Das Prinzip des Siloings besteht darin, Seiten zum selben Thema zusammenzufassen, um ein kohärentes semantisches Ganzes zu bilden. Um es aufzubauen, ist ein Clustering der Keywords unerlässlich.
Bei einer kleinen Website können Sie ein manuelles Clustering angehen, wenn Sie etwas Zeit haben. Bei einer Website mit Hunderten von Seiten dürfte diese Arbeit jedoch extrem mühsam werden, und die manuelle Methode ist deutlich anfälliger für Fehler und Auslassungen.
Die Mindmap des semantischen Kokons erstellen
Eine Mindmap zu erstellen ist die beste Lösung, um die Kohärenz der künftigen Silo-Baumstruktur Ihrer Website zu visualisieren und zu überprüfen.
Sie müssen Folgendes definieren:
- Ihre Zielseite, das Herzstück Ihrer Aktivität, an die Sie so viel Juice wie möglich senden möchten, um sie bei der strategisch wichtigsten Suchanfrage zu positionieren;
- Ihre Zwischenseiten, die die Positionierung Ihrer Zielseite unterstützen sollen;
- Ihre finalen Seiten, die ihrerseits Ihre Zwischenseiten und indirekt Ihre Zielseite unterstützen, aber nicht unbedingt bei Google ranken sollen.
Außerdem unterscheidet man 3 Arten von Links, mit denen der semantische Kokon gewebt wird:
- die Mutter-Tochter-Links, die von den Zielseiten zu den Zwischenseiten und von den Zwischenseiten zu den finalen Seiten hinabführen;
- die Tochter-Mutter-Links, die umgekehrt funktionieren und von den Zwischen- und finalen Seiten zu denen der ersten Ebene aufsteigen;
- die Schwester-Schwester-Links, die wechselseitig zwischen Seiten derselben Ebene ausgetauscht werden.
Mithilfe eines Mindmap-Tools können Sie die aufgebaute Struktur direkt in Ihre Website importieren.
Inhalte schreiben und in die Seiten integrieren
Sie haben Ihre Zielgruppe, Ihre strategischen Keywords und einen Entwurf der endgültigen Silo-Struktur definiert: Jetzt ist es Zeit, das Nervenzentrum Ihres Siloings aufzubauen. Und das sind Ihre Inhalte!
Um die Kraft Ihres semantischen Kokons zu vervielfachen, müssen Ihre Inhalte hochwertig, reichhaltig und semantisch kohärent mit den Silos sein, in die sie eingeordnet werden.
Halten Sie sich exakt an die vorab erstellte Mindmap, um Fehler zu vermeiden. Semantische Kohärenz ist schwer aufzubauen und leicht zu zerstören …

Die interne Verlinkung des SEO-Siloings umsetzen
Um die Links innerhalb der Seiten zu platzieren, halten Sie sich an die Struktur der Seite – also an die Hn-Auszeichnung – und an die Hierarchie der verschiedenen Links zwischen Ziel-, Sekundär- und finalen Seiten.
Behalten Sie im Hinterkopf, dass eine Zielseite AUSSCHLIESSLICH abwärtsführende Links enthält.
Wenn eine Sekundärseite auf die Zielseite verweist, muss der Link oben auf der Seite stehen; darunter folgen die abwärtsführenden Links. Auch hier ist es unerlässlich, die Hierarchie einzuhalten. Wechselseitige bzw. transversale Links gehören an das Ende der Seite.
Die finalen Seiten sollten oben auf der Seite die aufwärtsführenden Links und unten auf der Seite die transversalen Links enthalten.
Wenn Sie innerhalb Ihrer Website mehrere Infrastrukturen semantischer Kokons aufgebaut haben, besteht die Herausforderung nun darin, sie über Links miteinander zu verbinden. Die Lösung ist recht einfach: Erstellen Sie eine Übersicht der verschiedenen Kokons, die über semantisierte Links zugänglich sind. Einmal erstellt, wird diese Seite mit der Startseite, dem Footer oder einer Sidebar der Website verlinkt, um das Crawlen durch die Googlebots zu erleichtern.
Um den ROI der Umsetzung von Siloing und semantischem Kokon besser einzuschätzen, sollten Sie diese 3 Punkte untersuchen:
- die Logfile-Analyse, die Ihnen ein schnelleres Crawlen der strategischen Seiten zeigt. Die Bots wissen genau, wohin sie gehen müssen und wie sie dorthin gelangen – weil Sie es ihnen gesagt haben!
- die Positionierung Ihrer Zielseiten auf der SERP in Bezug auf die strategischen Suchanfragen und Keywords, für die Sie ranken möchten.
- den Traffic, den Ihre strategischen Seiten generieren, da sie von einer besseren Positionierung auf der SERP profitieren.
Es ist tatsächlich die Struktur Ihrer Website, die an den semantischen Kokon und das Siloing angepasst werden muss – der umgekehrte Weg führt zu nichts. Eine dichte Abschottung und die perfekte Kontrolle über die Tiefe Ihrer Seiten und Ihre Architektur sind unerlässliche Voraussetzungen für den Aufbau eines guten Siloings.
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