SEOQuake: der Leitfaden, um mehr aus Ihrem SEO zu holen

Der Wettlauf um einen Platz auf der ersten Ergebnisseite der Suchmaschinen wird immer enger. Gleichzeitig werden die Engines anspruchsvoller, weil sich Erwartungen und Gewohnheiten der Nutzerinnen und Nutzer ständig ändern. Organische Sichtbarkeit wird dadurch schwerer. Wer oben stehen will, muss die SEO-Praxis der Konkurrenz ansehen und die eigene Website analysieren, um Optimierungen umzusetzen. Ein sinnvoller Einstieg ist ein kostenloses, aber belastbares Tool wie SEOQuake, eine praktische Browsererweiterung, die die Grundlagen abdeckt. So holen Sie das Maximum aus den Funktionen.
Die Vorteile von SEOquake
SEOquake gehört zu den SEO-Tools, die Webprofis am häufigsten nutzen. Die Erweiterung ist kostenlos und läuft in Google Chrome, Mozilla Firefox und Opera. Mit wenigen Klicks erhalten Sie viele Informationen zur aktuellen Seite und zur Website insgesamt, bis hin zu konkreten Empfehlungen für bessere Rankings. SEOquake ist also ein SEO-Audit-Tool der ersten Stufe: Es liefert einen Überblick über Ihre Schlüssel- und Wettbewerbsseiten und zeigt Verbesserungswege, sobald Schwächen oder SEO-Chancen sichtbar werden.
SEOquake hat eine besonders einfache Oberfläche gebaut, die Daten formatiert und die wichtigsten KPIs klar zeigt. Dieses SEO-Tool ermöglicht Ihnen:
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Die wichtigsten Kennzahlen schnell zu lesen (viele stammen aus Semrush, praktisch ohne bezahltes Semrush-Konto)
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Suchergebnisse auf einer SERP zu vergleichen
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Ein On-Page-Audit durchzuführen, einschließlich der mobilen Tauglichkeit
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Einen vollständigen Bericht über interne und externe Links einer Seite zu erstellen
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Die Keyword-Dichte im Content zu bewerten und das bearbeitete semantische Feld zu erkennen
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Traffic und Interaktionen aus sozialen Netzwerken einzusehen, und mehr
Mit diesen Funktionen sparen Sie bei der SEO-Datensammlung spürbar Zeit, ob für eine Seite oder eine ganze Website.
Die SEOBar und das SERP Overlay
Die SEOBar ist die Front-Oberfläche von SEOQuake. Sie erscheint beim Surfen auf einer Website und gibt Ihnen die Seitendaten mit wenigen Klicks. Sie sitzt oben im Browserfenster, unter der Adressleiste und einer eventuellen Lesezeichenleiste, und zeigt die Basis-KPIs. Die angezeigten Parameter der SEOBar sind anpassbar und können ein- oder ausgeblendet werden.

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Google Index, Bing Index (und sogar Baidu): wie viele Seiten der Site diese Engines gecrawlt und indexiert haben
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Die Zahl der Backlinks (aus Semrush)
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Das Erstellungsdatum der Site und die Eigentümerschaft (Whois)
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Shares und Likes in den wichtigsten sozialen Netzwerken (Facebook, Google+, Pinterest, LinkedIn…)
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Der Semrush Rank und die Zahl der Anzeigen
Die SERP-Überlagerung, das SERP Overlay, ist die zweite Hälfte des Tools. Wenn Sie Google durchsuchen, erscheint sie unter jedem gelisteten Ergebnis und zeigt dessen Hauptdaten. Sie erhalten detaillierte Kennzahlen zu jeder SERP, die Sie sortieren und als CSV exportieren können. Mit diesen Informationen führen Sie gründliche Analysen durch, bevor Sie die Liste der Optimierungen für bessere Rankings aufstellen.

Das Page SEO Audit oder „Diagnose“
Das SEO-Audit ist unverzichtbar, um das Ranking jeder Seite zu halten. In vielen Fällen brauchen Sie weiterhin eine SEO-Agentur wie Semji, aber eigene Tools, die technische Probleme finden, sind nützlich. So erkennen Sie zuerst die Schwachstellen Ihrer Website und das Ausmaß der Arbeit. Diese Schwächen können technisch-SEO sein (Backlink-Zahl gegenüber der Konkurrenz), den Content betreffen (Markup, Länge…) oder die Nutzererfahrung (interne Verlinkung…). SEOquake hat die Funktion „Diagnose“, die Probleme in diesen drei Bereichen markiert und erste Verbesserungswege liefert.
Dieser „Seiten-SEO-Audit“ unter dem Tab Diagnose ist in drei Abschnitte geteilt. Er berichtet über die On-Site-Kriterien der Seite, die mobile Kompatibilität und dann die technische Konformität der Website.
Seitenanalyse
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Länge und Zusammensetzung der URL: verbotene Zeichen wie „#“, Leerzeichen, „&“ usw. sowie die Zeichenanzahl der URL
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Ob ein Canonical-Tag vorhanden ist, damit der Linkjuice eventueller Backlinks auf eine bevorzugte Seite gelenkt wird
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Ob das Alt-Attribut von Bildern ausgefüllt ist
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Ob Iframes oder Flash vorhanden sind, was die Aufnahme des Contents durch die Engines erschweren kann
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Größe und Zusammensetzung der Meta-Header-Tags: Title, Description, Keywords, wichtig für Aufmerksamkeit, Klickrate und den semantischen Kontext der Seiten
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Hn-Struktur und das Text-zu-HTML-Verhältnis der Seite
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Ob weiteres Markup vorhanden ist, etwa Microformate, schema.org oder Open Graph
Zu jedem geprüften Punkt liefert SEOQuake erste Optimierungstipps. Klicken Sie rechts neben jedem Eintrag auf die Schaltfläche „Tipps“.
Mobile Kompatibilität
Die mobile Kompatibilität der Seiten gehört inzwischen zu den Anforderungen von Google und der Suchmaschinen insgesamt. Seit 2015 hat das Mobilgerät den Desktop beim Surfen überholt, und 2017 ist Google auf Mobile-First Indexing umgestiegen. Das heißt: Es indexiert und liefert in den SERPs vorrangig die mobile Version der Seiten.
Jede Seite braucht deshalb eine mobile Version oder ein Google-AMP-Format (Accelerated Mobile Page). SEOquake prüft, ob eine solche Version existiert, geht aber nicht so weit wie eine Ladezeitanalyse. Die können Sie weiterhin mit den kostenlosen Google-Tools machen, etwa PageSpeed Insights.
Die Erweiterung prüft außerdem das Meta-Viewport-Tag, mit dem responsive Sites auf jedem Gerät funktionieren. Das ist entscheidend für das Ranking in den Google-Ergebnissen.
Site-Analyse
Der dritte Teil der On-Site-Diagnose von SEOquake betrifft die gesamte Website.
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Ob eine XML-Sitemap vorhanden und konfiguriert ist, die den Suchmaschinen die vollständige Liste der zu indexierenden URLs liefert
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Ob eine robots.txt vorhanden ist, mit den Anweisungen für Crawler wie den Googlebot
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Die Erkennung der Sprache oder Sprachen des Seiteninhalts, unverzichtbar für Indexierung, maschinelle Übersetzung und Sprachsuche
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Die Angabe des Doctype der Site, zum Beispiel „HTML5“
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Die Angabe einer Kodierung der Seite, etwa UTF-8, damit Browser die Seite zuverlässiger anzeigen
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Ob ein Google-Analytics-Tag vorhanden ist
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Ob ein Favicon vorhanden ist, das kleine Pictogramm vor dem Title im Browser-Tab, an dem Besucher Ihre Site unter offenen Tabs erkennen
Interne Links und externe Links
SEOquake listet alle internen Links der geprüften Seite in einem eigenen Tab. Zu jedem Link zeigt die Erweiterung den Ankertext, die URL, den Linktyp (auf Text oder Bild) und eine Reihe ebenfalls anpassbarer Parameter. Mit der Schaltfläche oben links, neben dem CSV-Export, können Sie Parameter hinzufügen oder ausblenden.
SEOQuake bleibt aber nicht bei der internen Analyse. Das kostenlose SEO-Tool listet auch Backlinks, also Links, die auf die geprüfte Seite zeigen. Dieser Bericht zu externen Links sitzt im gleichnamigen Tab: „Extern“. Er ist wie der interne Bericht aufgebaut und erlaubt die Anpassung der angezeigten Parameter: Indizes der verschiedenen Engines, Social Shares, Alter der Site, Backlinks der Seite…
Mit diesen Daten haben Sie bereits einen ersten Blick auf Ihr Linkprofil und eine Grundlage für eine Netlinking-Strategie. Wenden Sie dieselben Tabellen auf Wettbewerber-Sites an, und Sie sehen deren Backlinks und Partnerseiten. Wenn diese Sites bereits zu Ihren Wettbewerbern linken, warum nicht auch zu Ihnen? Sie haben dann schon eine Liste von Sites, die Sie als mögliche Linkpartner ansprechen können.
Keyword-Dichte
Einer der Tabs von SEOQuake betrifft die Keyword-Dichte. Er listet alle Keywords der diagnostizierten Seite, sortiert nach absteigender Häufigkeit (die häufigsten oben). Diese Sortierung zeigt Ihnen auf einen Blick das semantische Thema der Seite.
Die Keywords sind nach Wortzahl gruppiert: Ein-Wort-, Zwei-Wort-, Drei-Wort-Ausdrücke usw. Die gezeigten Dichtewerte sind sowohl die Vorkommenszahl des Keywords als auch ein Prozentsatz der Dichte bezogen auf den gesamten Text der Seite.
Die Keyword-Dichte trägt zum Ranking einer Seite bei. Grundsätzlich ist jede Dichte akzeptabel, solange die Begriffe natürlich eingebettet sind und die Leseerfahrung positiv bleibt (flüssige Lektüre, ohne Wiederholung). Die gängigsten SEO-Empfehlungen setzen den Bereich zwischen 3 % und 8 % Dichte auf einer Seite. Über 11 % steigt das Risiko, dass Google die Seiten als Spam wertet, insbesondere über den Panda-Algorithmus. Mit SEOquake erhalten Sie also einen Überblick über das semantische Feld einer Seite und können präzise Content-Optimierungen festlegen.
URLs und Domains vergleichen
Vielleicht wollen Sie Landingpages für ein konkretes Ziel verfeinern. Vielleicht sind Sie auch auf interessante Wettbewerbsseiten gestoßen. In beiden Fällen können Sie dieselben Seiteninformationen für eine Gruppe von URLs abrufen, dann in einer Tabelle und als CSV exportierbar. Der Tab „URLs/Domains vergleichen“ erlaubt den Vergleich vieler Seiten nach den anpassbaren Kriterien, die das Tool prüft. Eine Art Batch-Analyse im Geist von Ahrefs, falls Ihnen das etwas sagt.
Für URLs hier einige der extrahierten Informationen:
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Google Cachedate: das letzte Crawldatum der Seite durch den Googlebot
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Facebook Likes und Google +1: Likes und Reaktionen der Seite auf Facebook und Google+
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Zugriff auf den Quellcode der Seite, und mehr
Für Domains vergleicht SEOQuake unter anderem:
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Google- und Bing-Index
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Zahl der Backlinks
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Geschätzter Traffic
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Alter der Domain
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Alexa Rank: der Alexa-Rank-Score, ein PageRank-ähnlicher Wert aus Unique Visitors und Pageviews, wobei 1 der beste Score ist
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Der SEMrush Rank: der SEMrush-Score der Website, basierend auf Traffic aus den 100 besten Google-Suchergebnissen
Wenn Sie diese Scores regelmäßig verfolgen, können Sie die Wirkung Ihrer SEO-Arbeit bewerten und gleichzeitig die Strategie der Wettbewerber im Blick behalten. Bereit, SEOQuake in Ihrem Browser zu installieren?