SEO-Berater: Welche Aufgaben gehören dazu?

Der SEO-Berater nimmt eine zentrale Stellung beim Aufbau und bei der Optimierung einer Website ein. Es handelt sich um einen der gefragtesten Berufe im Web. Heute erscheint diese Stelle in vielen Stellenanzeigen. Hier ein Überblick über den Beruf des Beraters für natürliches Ranking.
SEO-Berater: Definition
SEO
SEO (Search Engine Optimization) oder das natürliche Ranking unterscheidet sich vom bezahlten Ranking dadurch, dass eine tragfähige digitale Strategie mit zahlreichen Ranking-Tools aufgebaut wird.
Es ist die Wissenschaft vom Positionieren einer Website in den Suchergebnissen. Ein privilegierter Platz sichert Ihrem Internetauftritt eine hohe Sichtbarkeit. Laut ignitevisibility.com wählten 2017 mehr als 20 % der Besucher das erste Ergebnis, während etwa 13 % das zweite Ergebnis in der Liste wählten. SEO verlangt die Erstellung von Inhalten hoher Qualität. Google bevorzugt die qualitative, nicht die quantitative Seite des Inhalts. Eine Referenzseite verfügt über guten Inhalt und eine intuitive Oberfläche, die die Navigation erleichtert. Das verlangt eine gute interne Verlinkung, informative URLs sowie eingängige Titel und Meta Descriptions. Eine gute Website passt sich außerdem an alle vorhandenen Geräte an, insbesondere Tablets und Smartphones.
Die ersten Ergebnisse einer SEO-Rankingstrategie können auf sich warten lassen, wenn Sie sie selbst übernehmen. Der SEO-Berater, ob freiberuflich oder in einer Ranking-Agentur, erleichtert Ihnen die Aufgabe, indem er Empfehlungen ausspricht. Auf dieser Grundlage können Sie Ihr SEO-Ranking stärken und Ihre Website in der Suchmaschine Google besser positionieren. So gewinnen Sie mehr Traffic.
Der Beruf
Der Beruf des SEO-Beraters vereint mehrere Web-Berufe: Webmarketing auf der einen Seite und Kommunikationsberufe auf der anderen, dazu Search Marketing und das Schreiben von Webinhalten. Es ist ein vergleichsweise junger Beruf, der mit dem Umbruch des Internets und des E-Business an Bedeutung gewonnen hat.
Der SEO-Berater ist eine Fachkraft, die zum natürlichen Ranking berät und Ranking-Audits durchführt. Diese Person ist Expertin für Web und neue Technologien und beherrscht die Grundregeln des natürlichen Rankings für Suchmaschinen. Diese Regeln dienen als Hebel, um Websites an die Spitze der Suchergebnisse zu bringen. Diese Platzierung steigert Traffic-Volumen und Conversion-Rate. Der Beruf verlangt außerdem Kenntnis neuer SEO-Ansätze und Strategien des digitalen Marketings.
Das Gehalt
Das Gehalt des SEO-Beraters hängt von Seniorität, Erfahrung und Status ab. Ein freiberuflicher SEO-Berater verdient nicht dasselbe wie ein angestellter SEO-Berater. Manche SEO-Experten werden stundenweise, auf Vorschuss oder pro Projekt bezahlt. Unternehmen bevorzugen jedoch die Bezahlung pro Projekt. Die Höhe richtet sich nach Größe und Komplexität des Projekts. Ein klassischer Vertrag zwischen einem Unternehmen und einem Berater kostet laut einer Studie unter 600 auf Ranking spezialisierten Unternehmen etwa 800 bis 6.000 Euro pro Monat. Dieselbe Erhebung zeigt, dass der Mindestsatz eines SEO-Beraters bei etwa 400 Euro liegt, während das höchste Gehalt 4.000 Euro pro Monat erreicht. Berater, die für KMU arbeiten, verdienen jedoch ein niedrigeres monatliches Gehalt.
SEO-Berater: die Aufgaben
Die Optimierung der Website
Die Hauptaufgabe des SEO-Beraters besteht darin, die Position der betreuten Website in den Suchmaschinen zu optimieren. Diese Aufgabe verlangt die Berücksichtigung vieler Faktoren und Strategien. Sie verlangt außerdem eine tragfähige Strategie des natürlichen Rankings und präzise Ranking-Techniken. Um die besten verfügbaren SEO-Tools zu nutzen, betreibt der SEO-Berater SEO-Monitoring und bleibt so bei Neuerungen auf dem Stand.
Die ständige Änderung der Arbeitsweisen von Google zwingt Ranking-Experten, ihre Angriffsstrategie zu aktualisieren. Zunächst verlangt natürliches Ranking die Optimierung von Keywords und META-Tags (insbesondere der Meta Description). Danach muss die Fachkraft die Bedeutung interner und externer Links, der Marketingkampagne, des Netlinkings, neuer SEO-Trends und sozialer Medien verstehen. Die Expertin oder der Experte für natürliches Ranking berücksichtigt auch PPC (Pay per Click, eine Abrechnungsmethode für Anzeigen). Außerdem prüft die Fachkraft das Ranking On site (Maßnahmen auf der Plattform) und das Ranking Off site (Maßnahmen außerhalb der Website).
Ziele und Analyse
Die Verbesserung der Positionierung zerfällt in mehrere Ziele. Die Steigerung des Traffics gehört zu den Zielen im Ranking. Die Steigerung des Umsatzes gehört ebenfalls zu den Anliegen der Expertin oder des Experten für natürliches Ranking. Außerdem analysiert diese SEO-Fachkraft den Bestand On site und Off site. Einen SEO-Berater hinzuzuziehen ist daher ein Zeichen für Verlässlichkeit und Ergebnisse. Dafür brauchen Sie selbstverständlich eine Website. Das technische Audit gilt dem Bestand, um Stärken und Schwächen zu erkennen. Danach folgt eine vertiefte Analyse mit Blick auf die SEO-Optimierung des Bestands. Die Struktur der Seiten, die qualitative und quantitative Inhaltsanalyse, die Gestaltung von Meta-Tags, H1 und Title, die URL und die Ladezeit: all das prüft der SEO-Berater. Off-site meint die Analyse von Wettbewerb, sozialen Medien und Links.
Ranking-Strategie und Reporting
Eine Ranking-Strategie aufzustellen heißt, technische Änderungen und Relaunches vorwegzunehmen, insbesondere den Relaunch einer Website. Diese Aufgabe umfasst außerdem einen Plan und einen Zeitplan der Maßnahmen. Bei Bedarf zieht die Ranking-Fachkraft Partner und Mitwirkende hinzu, insbesondere in der Content-Strategie. Im Rahmen der Content-Erstellung übernimmt der SEO-Berater die Kodierung der HTML-Tags. Diese Fachkraft verbessert die Texte, indem sie die wesentlichen Keywords einbaut. Zusätzlich zu den Keywords vermehrt sie das Netlinking (eingehende Links), um die Sichtbarkeit der Website zu steigern und ihre Popularität im Internet (oder E-Reputation) zu verbessern. Sie muss außerdem einen Bericht schreiben, der Positionierung, Aktualisierungen und Traffic der Website darstellt. Dieser Bericht richtet sich an Kundinnen, Kunden und Arbeitgeber.
Das Arbeitsumfeld des SEO-Beraters
Wie arbeitet ein SEO-Berater?
Um die Aufgaben zu erfüllen, berücksichtigt die Ranking-Expertin oder der Ranking-Experte alle Aspekte der Website. Genau das erlaubt es dem SEO-Berater, dafür zu sorgen, dass die Website mehr Traffic hat und ihre Wettbewerbsposition nachhaltig bleibt.
Die Arbeitsmethoden sind bei jeder Fachkraft eigen. Im Allgemeinen gliedert sich die Arbeit in 4 Schritte. Der erste Schritt ist ein technisches SEO-Audit der Website, um Stärken und Schwächen, Hemmnisse und zu überarbeitende Elemente zu erkennen. Danach verbessert die Arbeit die technische Struktur der Plattform. In diesem Schritt verbessert der Berater Ergonomie, Anzeigezeit und Auszeichnung, damit die Roboter der Suchmaschinen die Seite leichter scannen. Der folgende Schritt zielt darauf, die Keywords der Inhalte nach Wahl der Kundin oder des Kunden, nach Trends und Wettbewerb zu optimieren. Zum Schluss prüft der Berater die eingehenden Links, um Sichtbarkeit, Bekanntheit und Ruf der Website zu steigern. Einen SEO-Berater hinzuzuziehen bedeutet also eine Relaunch-Arbeit, die nötig ist, damit die Website sichtbar bleibt und keine Google-Strafe erleidet.
In welchem Rahmen arbeitet diese Fachkraft?
Der Ranking-Berater arbeitet freiberuflich oder je nach der Agentur, in der er tätig ist. Davon hängen Bekanntheit und Zukunft ab. Je nach Verantwortung spezialisiert sich die Fachkraft auf den redaktionellen Teil, auf Kommunikation, Marketing oder Technik. Was das Umfeld angeht, kann die SEO-Fachkraft in einer SEO-Ranking-Agentur oder in einer Webmarketing-Agentur arbeiten. Sie kann auch freiberuflich arbeiten. Der Berater kann in einem Team arbeiten. Dann konzentriert sich die Fachkraft auf die Optimierung der Website. Der Beruf verlangt daher fundierte Kenntnisse in Web und Informatik sowie in Content-Erstellung und Marketing.
Wie kommunizieren Sie mit dem SEO-Berater?
Die Kundin oder der Kunde kommuniziert direkt mit dem Berater, auch wenn dieser in einer Agentur arbeitet. Die Form hängt jedoch vom Rahmen ab. Bei freiberuflicher Arbeit kommunizieren SEO-Berater und Kundschaft per Telefon, SMS, E-Mail oder Skype. Die Wahl des Kommunikationsmittels richtet sich nach den Bedürfnissen beider Seiten, der Art der Leistung und dem Anlass des Kontakts. So legen beide Seiten die Arbeitslinie, die Website-Struktur, die redaktionelle Linie und die Ziele der Traffic-Gewinnung fest. Am Ende des Vertrags behalten SEO-Berater und Kundschaft den optimierten Inhalt. Der Vertrag hält fest, dass den Beratern nach Ende der Zusammenarbeit das Recht entzogen wird, den Inhalt der Website zu ändern.
SEO-Berater werden
Die erforderlichen Eigenschaften
Ein SEO-Berater kann Bescheidenheit zeigen. Suchmaschinen bieten keine Gewissheit bei der Positionierung. Der Beruf verlangt außerdem fundierte Kenntnis der wechselnden Regeln und Strategien der Positionierung. Deshalb muss der SEO-Berater SEO-Monitoring betreiben. Grundkenntnisse in Informatik und Entwicklung sind nötig, um in die Kodierung der Website eingreifen zu können. Außerdem kann ein SEO-Berater die Ergonomie einer Website analysieren und daraus Lösungen zur Verbesserung ableiten. Diese Ranking-Fachkraft hilft, die Nutzererfahrung zu optimieren. Schließlich besitzt die SEO-Expertin oder der SEO-Experte belastbare redaktionelle Fähigkeiten, um den Inhalt der Website zu verbessern. Das betrifft Keywords, Struktur und Zeichenzahl der Seiten der Image-Website.
Die Ausbildungen
Es gibt keine eigene Ausbildung, um SEO-Berater zu werden. Einige Voraussetzungen sind jedoch unverzichtbar. Der Beruf verlangt ein Bac+2 bis Bac+5 in Informatik und Marketing. Er entsteht aus einer Ausbildung in Webmarketing und Technik. Manche SEO-Berater sind Autodidakten. Viele Ranking-Experten haben sich on the job oder in einem spezialisierten Praktikum gebildet. Manche Ausbildungen mit Fokus auf E-Commerce, Digital Business und Web Business bieten Inhalte in diesem Feld. Erfahrung macht aus einem Junior-SEO-Berater einen Senior-SEO-Berater. Manche verfügen über Google-Zertifizierungen und/oder eine Ausbildung im Ranking.