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Infografik Personal Branding: 4 Schritte, um Ihre persönliche Marke aufzubauen

Infografik Personal Branding: 4 Schritte, um Ihre persönliche Marke aufzubauen

Laut einer Studie der Plattform Jobvite zu Recruiting-Methoden überdenken 55 % der Recruiter eine Einstellung auf Basis des Social-Media-Profils des Bewerbers.

So wird verständlicher, wie wichtig es für jeden ist, sich im Internet ins richtige Licht zu rücken.

So verhalfen zum Beispiel die digitalen Spuren von Jade Dominguez, einem autodidaktischen Programmierer, ihm zu einer Anstellung in einem Unternehmen, ganz ohne sich auf eine Stellenanzeige beworben zu haben!

Wie können Sie Ihrerseits Ihre persönliche Marke entwickeln? Genau hier kommt das Konzept des Personal Branding ins Spiel. Diese Methode bezeichnet ganz einfach das Anwenden der Kommunikationstechniken, die Sie für Ihre Marke nutzen würden, auf sich selbst.

Dafür ist zunächst ein Teil strategischer Überlegungen zu leisten, mit:

  • der Wahl Ihrer Ziele,
  • einer redaktionellen Linie,
  • von Kommunikationskanälen,
  • von Keywords, die Ihre Position, Ihre Branche und Ihre Persönlichkeit widerspiegeln …

Anschließend folgt ein zweiter Teil der operativen Umsetzung mit der Erstellung von:

  • Ihrem Blog oder Ihrer persönlichen Website,
  • Ihren sozialen Netzwerken,
  • Gastbeiträgen in der Online-Presse …

Schließlich müssen Sie diese Kanäle natürlich entsprechend Ihrer beruflichen Entwicklung aktualisieren, damit sie stets aktuell und interessant bleiben.

Um Ihre Sichtbarkeit im Web zu verbessern, entdecken Sie unsere Infografik: 4 Schritte für ein erfolgreiches Personal Branding.

Infografik Personal Branding persönliche Marke

1. ENTDECKEN Sie Ihre persönliche Marke.

Personal Branding persönliche Marke entdecken

  • Arbeiten Sie an sich selbst, um sich einzuordnen und Perspektiven zu entwickeln, und setzen Sie sich anschließend Ziele. Es ist wichtig zu wissen, wer Sie sind und welches Bild Sie vermitteln möchten, bevor Sie beginnen.
  • Stellen Sie sich die existenzielle Frage schlechthin: Wer bin ich? Blicken Sie auf Ihren Werdegang, Ihre Erfahrungen, Ihre Fehler zurück … Diese Selbstreflexion kann Ihnen helfen, sich besser einzuordnen und Selbstvertrauen zu gewinnen, indem Sie sich selbst besser kennenlernen. Fragen Sie ruhig Ihr Umfeld, wie es Sie wahrnimmt, und googeln Sie sich selbst, um das Bild, das Sie vermitteln, besser einschätzen zu können.
  • Bestimmen Sie Ihr ideales Ziel. Stellen Sie sich dazu zwei einfache Fragen:
  1. „Was will ich?“ Das hilft Ihnen, Ihre persönlichen und beruflichen Ziele besser zu erkennen.
  2. „An wen richte ich mich?“ Kunden, Partner, Mitarbeiter, Lieferanten, Investoren, Geschäftspartner … Es ist notwendig, jede Zielgruppe auf besondere Weise anzusprechen, um über die richtigen Kanäle wirksam zu kommunizieren. So kann Linkedin zum Beispiel ein bevorzugter Kanal sein, um Ihre Investoren anzusprechen, und Facebook, um Ihre Kunden zu erreichen.
  • Setzen Sie sich mittel- und langfristige Ziele. Das gibt Ihnen einen zeitlichen Horizont, der sich gut zur Messung der erzielten Ergebnisse eignet. Erstellen Sie dazu eine Art Marketingplan, mit dem Sie die verschiedenen operativen Maßnahmen mit der jeweils anzusprechenden Zielgruppe über einen bestimmten Zeitraum aufteilen können. Sie suchen einen Job? Ihr Ziel könnte sein, über Ihre persönliche Website, Twitter oder Linkedin von Recruitern kontaktiert zu werden. Sie sind Führungskraft und möchten Ihre Expertise zeigen? Dann könnte Ihr Ziel sein, dass die Blogartikel, die Sie veröffentlichen, in den sozialen Netzwerken geteilt werden. Oder eine bestimmte Zahl an Followern auf Twitter zu gewinnen.

2. ERSTELLEN Sie die redaktionellen Inhalte, die Ihr Know-how zur Geltung bringen.

Personal Branding redaktionelle Inhalte erstellen

  • Bestimmen Sie die Kanäle, die am besten zu Ihrer Position, Ihrer Web-Kultur und Ihren Sichtbarkeitszielen passen. Stellen Sie Ihren Erfolg heraus!
  • Präsentieren Sie sich mit hochwertigen Fotos. Das Bild, das Sie abgeben, muss mit dem Bild übereinstimmen, das Sie vermitteln möchten.
  • Erstellen Sie Ihre professionelle Website oder Ihren Blog nach dem Muster www.vornamenachname.com. Das verschafft Ihnen zusätzlich Sichtbarkeit, zeigt Ihre Expertise und ermöglicht es Ihnen vielleicht sogar, auf sich in den Medien aufmerksam zu machen.
  • Legen Sie fünf Keywords zu Ihrer Expertise und drei Keywords zu Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Branche fest. Verfassen Sie Ihre berufliche Biografie in der Ich-Form, ohne dabei Ihre Strategie für die SEO zu vernachlässigen, damit Ihre Zielgruppe Sie auf den SERPs finden kann. Das sichere Mittel, um Ihr Publikum nicht zu langweilen? Storytelling! Menschen lieben schöne Geschichten. Erzählen Sie Ihren Werdegang wie einen Roman, nennen Sie die Gründe, die Entscheidungen und die Ereignisse, die Sie dorthin gebracht haben, wo Sie heute stehen. Verschweigen Sie Ihre Misserfolge nicht, sondern zeigen Sie, dass Sie daraus Lehren gezogen haben. Belegen Sie Ihre Erfolge mit Zahlen und konkreten Beispielen, die Ihre Kompetenz zeigen. Passen Sie Ihre Aussagen, Ihren Ton und die Ereignisse an jede Plattform an, auf der Sie schreiben

3. KOMMUNIZIEREN Sie Ihr Know-how.

Personal Branding kommunizieren, um Ihr Know-how bekannt zu machen

  • Legen Sie im Vorfeld das gewünschte Maß an Social-Media-Engagement fest und wählen Sie die passendsten sozialen Medien aus.
  • Übernehmen Sie das Ruder in den beruflichen Netzwerken Linkedin und Viadeo, um Ihre Kommunikation zu steuern. Diese sozialen Netzwerke zählen 2015 in Frankreich jeweils 10 Millionen Nutzer. Linkedin gewinnt seinerseits jede Sekunde zwei neue Mitglieder. Treten Sie Diskussionsgruppen bei, die Ihren Interessen nahestehen. Tauschen Sie sich mit der Community aus, das ist der Schlüssel! Seit Kurzem hat Linkedin seine Blog-Plattform auch in der französischsprachigen Version geöffnet. Warum nutzen Sie das nicht, um über die Themen zu schreiben, die Sie beherrschen?
  • Twitter ist eine Chance, um Ihre Botschaften im Namen Ihres Unternehmens zu verbreiten und mit Journalisten und Meinungsführern Ihrer Branche in Kontakt zu bleiben. Es ist außerdem ein sehr gutes Tool zur Beobachtung und Kuratierung, um zu teilen und über das auf dem Laufenden zu bleiben, was in Ihrer Branche passiert. Twitter ist zugleich eine Community mit großem Potenzial. Dort können Sie Influencer in Ihrer Branche ausmachen, sich mit ihnen austauschen und, warum nicht, selbst zu einem werden? Twittern und retweeten Sie die Informationen, die Ihnen interessant erscheinen und zu Ihrem Fachgebiet passen. Vergessen Sie natürlich die Hashtags nicht!

4. PFLEGEN Sie Ihre digitale Präsenz regelmäßig.

Personal Branding digitale Präsenz pflegen

  • Bleiben Sie am Puls der Zeit, teilen Sie Ihre beruflichen Neuigkeiten, bauen Sie Ihren Ruf und Ihre Identität langfristig auf, und bewahren Sie dabei stets Kohärenz.

  • Wählen Sie Ihre wichtigsten Kanäle aus und machen Sie sie bekannt in Ihren E-Mail-Signaturen, auf Visitenkarten, in Konferenzunterlagen … Nutzen Sie Offline, um Ihre Online-Präsenz zu stützen, und umgekehrt. Genau das tun die größten Marken. Weisen Sie ruhig auf Ihre verschiedenen digitalen Kanäle auf Messen, Kongressen und Seminaren hin … Kurzum: Werden Sie Ihr eigener Pressesprecher!

  • Aktualisieren Sie regelmäßig die Informationen zu Ihrer persönlichen Marke! Nichts ist schlimmer als ein Online-Kanal, der nicht aktuell ist. Ihre Online-Aktivität zeigt Ihren Zielgruppen langfristig Ihr Engagement. Seien Sie aktiv und proaktiv!

  • Überwachen Sie die Erwähnungen, die Sie betreffen in den Medien und sozialen Medien mithilfe der Keywords Name + Vorname. Wie? Googeln Sie sich ganz einfach selbst. Ein kostenloses Tool wie Mention ermöglicht Ihnen, in Echtzeit zu überwachen, zu antworten, zu teilen und die Inhalte an Ihre Communities weiterzugeben. Ein weiteres kostenloses Tool, Google Alerts, ermöglicht Ihnen, personalisierte Suchanfragen zu erstellen. Das Dashboard von Semji wiederum ermöglicht Ihnen, ein Monitoring und eine Analyse aufzusetzen, um einen Gesamtüberblick über Ihre E-Reputation zu gewinnen.

Fazit: „Veränderung zuzulassen kann Ihnen nur helfen“ (Nicolas Bordas)

Sie haben nun alle Karten in der Hand, um Ihr Personal Branding zur Geltung zu bringen.

Denn in einer Zeit, in der 55 % der Recruiter die sozialen Netzwerke prüfen und 87 % der Unternehmensführer weltweit das Reputationsrisiko als das wichtigste strategische Risiko für ihr Unternehmen betrachten, warum sollten Sie auf eine gezielt gesteuerte Sichtbarkeit verzichten?

So wird es einer Person zudem leichter fallen, eingestellt zu werden, und eine Führungskraft kann das Sympathiekapital ihres Unternehmens stärken.

Wie Nicolas Bordas, Vizepräsident des fünftgrößten Werbenetzwerks der Welt, TBWA Europe, erklärt: „Eine Personal Brand aufzubauen ist gar nicht so schwierig. Entscheidend ist natürlich, was Sie schaffen und wie Sie mit den Menschen umgehen, mit denen Sie interagieren. Die Art, wie Sie sich definieren, wie Sie sich nach Misserfolgen wieder aufrichten und wie Sie Wege finden, in Ihrer Karriere voranzukommen: Veränderung zuzulassen kann Ihnen nur helfen.

Erfahren Sie mehr über unser Personal-Branding-Angebot für Führungskräfte.

Die in diesem Artikel vorgeschlagenen Schritte sind vom Buch „Moi 2.0“ von Dan Schwabel inspiriert, adaptiert von Fadhila Brahimi.

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Von

  • Equipe Semji

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