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55 % der Recruiter lassen sich von sozialen Netzwerken beeinflussen - Semji

55 % der Recruiter lassen sich von sozialen Netzwerken beeinflussen

Laut einer Studie der Plattform Jobvite zu Recruiting-Methoden überdenken 55 % der befragten Recruiter eine Bewerbung anhand des Social-Media-Profils. Bewerber müssen daher mehr denn je auf ihre E-Reputation achten.

Vernetzt leben, um eingestellt zu werden? Die Umfrage von Jobvite, einer US-amerikanischen Recruiting-Plattform mit 35 Millionen Besuchern pro Jahr, zeigt, dass soziale Netzwerke für das Recruiting tatsächlich das „next big thing“ waren, der nächste große Umbruch in dieser Branche. Die Recruiter, die dort immer zahlreicher vertreten sind, veranlassen Bewerber dazu, ihr Profil anzupassen.

Laut der Studie nutzen 93 % der US-amerikanischen Recruiter soziale Medien für ihr Recruiting oder planen deren Nutzung, während sich nur 18 % von ihnen als Experten auf diesem Gebiet betrachten. Um ihre Konkurrenten zu übertreffen, planen die US-amerikanischen Recruiter außerdem, 73 % mehr in soziale Netzwerke zu investieren. Die sozialen Netzwerke ermöglichen es ihnen nämlich, die Zahl der Bewerber um 44 % zu steigern und beim Recruiting 34 % Zeit zu sparen.

Soziale Netzwerke für das Recruiting: Vorsicht bei der E-Reputation

Für die Befragten ermöglicht die Nutzung sozialer Netzwerke auch, Bewerber im Blick zu behalten, die keinen Lebenslauf veröffentlicht oder kein Vorstellungsgespräch geführt haben. Um diese Lücke zu schließen, planen viele Arbeitgeber, die Recruiting-Methoden insbesondere in den sozialen Netzwerken auszubauen. So überdenken 55 % der Recruiter eine Bewerbung anhand des Social-Media-Profils.

Soziale Netzwerke für das Recruiting: Erhöhen Sie Ihre Chancen auf Sichtbarkeit

Wie also können Bewerber den Anforderungen der sozialen Netzwerke gerecht werden? Auch wenn nicht alle Recruiter auf Facebook „stöbern“, insbesondere seit der Einführung von Regeln im Jahr 2010, ist es dennoch notwendig, bestimmte Regeln zu beachten, um die eigene E-Reputation zu pflegen. Vor allem in stark umkämpften Branchen wie dem Ingenieurwesen, der Informationstechnologie, dem operativen Bereich, dem Marketing und dem Vertrieb. Dazu müssen Bewerber bestimmte Regeln befolgen, um ein Online-Profil zu haben, das der eingehenden Prüfung durch die Recruiter standhält.

  • Sie müssen sowohl auf ihre eigenen Veröffentlichungen im Internet achten als auch auf das, was über sie veröffentlicht wird. Kein negativer Link oder Inhalt darf ihr Markenimage beschädigen. Mögliche Spuren könnten nämlich Schaden anrichten: Laut einer im Januar 2014 durchgeführten Studie der Software McAfee – MIS Research unter 502 Franzosen wurden 8 % der 18- bis 24-Jährigen bereits aufgrund veröffentlichter Nachrichten oder Fotos entlassen. Ein Tipp, um zu verhindern, dass Inhalte aus persönlichen Netzwerken in den Suchmaschinenergebnissen erscheinen, ist die Einstellung der Privatsphäre der Profile.
  • Bewerber müssen sich außerdem wirksam in den beruflichen sozialen Netzwerken positionieren. Auf beruflichen Plattformen wie Linkedin oder Viadeo zum Beispiel, indem sie ihre Stärken und Qualitäten hervorheben, damit über sie gesprochen und sie weiterempfohlen werden.

Soziale Netzwerke für das Recruiting: Bewerber haben im Zeitalter des „Googelns“ viel zu gewinnen

All diese Maßnahmen, wie die Teilnahme an Diskussionen in beruflichen Netzwerken, werden es dem Bewerber ermöglichen, sich eine gute E-Reputation aufzubauen, auf einem immer stärker umkämpften und vernetzten Markt.

Zumal laut einer Umfrage von RegionsJob aus dem Februar 2014 48 % der Recruiter angeben, Bewerber, die sich in ihrem Unternehmen beworben haben, zu „googeln“. Die Studie von Jobvite zeigt außerdem, dass die Recruiter einen Multi-Channel-Ansatz verfolgen. So planen 51 % von ihnen, ihre Investitionen in das Recruiting über das Mobiltelefon zu erhöhen.

Werfen Sie einen Blick auf die Studie von Jobvite zu Recruiting-Methoden:

soziale Netzwerke für das Recruiting

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Von

  • Equipe Semji

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