Semji
Content

3 Min. Lesezeit

Employee Advocacy: Was ist das?

Employee Advocacy: Was ist das?

Employee Advocacy ist das neue Phänomen, das die Online-Reputation von Unternehmen betrifft. Das Phänomen entsteht und breitet sich derzeit rasant in den USA aus. Sein Name lautet „Employee Advocacy“. Konkret handelt es sich um Sensibilisierungsprogramme, die Mitarbeitende mobilisieren und in die Verantwortung nehmen sollen, um ihr Unternehmen und dessen Marken in den sozialen Medien und auf Google-My-Business-Seiten zu verteidigen – und so zu echten Botschaftern der Online-Reputation des Unternehmens zu werden. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise durch dieses neue Phänomen!

Seit zwei Jahren motivieren Unternehmen wie Oakley, Dell, IBM und Intel ihre Mitarbeitenden dazu, sie über die sozialen Medien zu unterstützen – dank Automatisierungsprogrammen, aus denen eine echte Technologie hervorgegangen ist. So nutzen Mitarbeitende ihre eigenen Social-Media-Konten (wie Twitter, Facebook, Pinterest, LinkedIn), um ihr Unternehmen und dessen Marken zu unterstützen.

Employee Advocacy: ein gesellschaftliches Phänomen

Employee-Advocacy-Programme bestehen darin, Mitarbeitende zu ermutigen, sich an den Kommunikationsbemühungen zu beteiligen, und sie dazu anzuregen, die wertvollen Inhalte ihres Unternehmens in ihren eigenen sozialen Netzwerken zu teilen. In jüngster Zeit hat sich die Haltung von Unternehmen gegenüber der Nutzung der sozialen Medien ihrer Mitarbeitenden merklich verändert. Sie setzen sich für die eigenständige Führung von Gesprächen rund um das Unternehmen und die Marke in den sozialen Medien ein.

Employee Advocacy gilt bereits als der nächste Megatrend der sozialen Medien. Unternehmen beginnen nun aktiv, nach Plattformen für die Interessenvertretung ihrer Mitarbeitenden und nach Dienstleistern zu suchen, die ihnen helfen, diesen Wandel klug zu gestalten.

Es hat sich gezeigt, dass Sensibilisierungsprogramme für Mitarbeitende – die sogenannte „Employee Advocacy“ – dem Unternehmen unter allen Umständen (zum Beispiel in Krisensituationen) Mehrwert schaffen. Indem Mitarbeitende ihr Unternehmen über ihre eigenen „Social-Media“-Konten verteidigen, tragen sie nicht nur dazu bei, ihr Unternehmen aufzuwerten, sondern auch dazu, Krisen zu entschärfen, Zeit und Kosten des Social Recruiting zu senken und die Wahrnehmung von Influencern zu verändern. Es hat sich erwiesen, dass die Verwandlung von Mitarbeitenden in engagierte und begeisterte Botschafter und Sprecher der Marken das Engagement der Mitarbeitenden steigert, die Zusammenarbeit fördert und das Kundenerlebnis verbessert. Im Allgemeinen begünstigen diese Automatisierungsprogramme bei Mitarbeitenden ein positives Umfeld, beeinflussen das Betriebsklima, fördern Zusammenarbeit und Transparenz, beseitigen Machtmissbrauch in der Hierarchie und ermöglichen ein effizienteres Funktionieren innerhalb des Unternehmens.

Die Geburt einer neuen Branche

In den USA entwickelt sich ein Ökosystem von Sensibilisierungsprogrammen für Mitarbeitende, mit Dienstleistern und Softwareanbietern, die Marken heute dabei helfen, Mitarbeitende in den sozialen Medien im Namen der Marke in die Verantwortung zu nehmen. Einige konzentrieren sich auf das Zuhören oder die Beobachtung der Mitarbeitenden, andere auf die soziale Zusammenarbeit (wie Jive, Chatter, Yammer, IBM Connections). Wieder andere ermöglichen es, Marketing-Content zu erstellen, der für soziale Websites konzipiert ist, und die Inhalte der Mitarbeitenden automatisch auf deren eigene Social-Media-Konten zu pushen. Diese Infografik stellt alle Akteure dieser neuen Branche vor.

Employee-Advocacy-Lösungen

Markentrends

Neben neuen Anbietern, die den Schwerpunkt auf die Sensibilisierung der Mitarbeitenden legen, werden sich Publishing- und Engagement-Plattformen im Jahr 2014 vervielfachen. Nahezu alle Marken, die ein Employee-Advocacy-Programm umsetzen, werden Publishing- und Engagement-Plattformen in die Interessenvertretung der Mitarbeitenden integrieren. Letztlich werden Marken die Funktionalität und den Prozess der Employee Advocacy in ihren Marketingplan, in ihre Social-Media-Strategie und in ihre Politik des Social Recruiting einbinden müssen. Wann kommen diese Programme nach Frankreich?

Quellen:

  1. Bildquelle: Social Employe Advocacy Software Buying Guide

Mit Ihrer eigenen Marke

Sehen Sie, wo KI-Engines Sie nennen

Semji verfolgt, welche Prompts Ihre Marke in ChatGPT, Google AI Overviews, Perplexity, Gemini, Claude und DeepSeek sichtbar machen — und zeigt Ihnen, welche Inhalte die Lücken schließen.

ChatGPTGoogle AI OverviewsPerplexityGeminiClaudeDeepSeek

Von

  • Equipe Semji

Diesen Artikel anhören

0:00 / ~4:59

Diesen Artikel teilen