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Soziale Netzwerke: Jeder dritte Mitarbeiter teilt unternehmensbezogene Informationen - Semji

Soziale Netzwerke: Jeder dritte Mitarbeiter teilt unternehmensbezogene Informationen

Mitarbeiter gewinnen für die HR-E-Reputation ihres Unternehmens zunehmend an Bedeutung! Das zeigt die Infografik „Arbeitgebermarke: Zeit für ein Umdenken“, die von der Agentur für digitales und redaktionelles Marketing Parlons RH auf Grundlage kombinierter Daten aus verschiedenen Studien erstellt wurde.

Soziale Netzwerke: 33 % der Mitarbeiter teilen unternehmensbezogene Informationen.

Laut der Infografik teilen 33 % der Mitarbeiter Informationen über ihr Unternehmen in sozialen Netzwerken. Das entspricht einer Zunahme von 608 % in zwei Jahren! An der Spitze der Äußerungen von Mitarbeitern stehen Bewertungen des Managements: 43 % der Befragten teilen solche Einschätzungen (+ 344 % in zwei Jahren), 40 % äußern sich zur Unternehmensstrategie (+ 640 % in zwei Jahren) und 37 % geben Einschätzungen zu einigen ihrer Kollegen ab. Während die Stimmung der Mitarbeiter zu 14 % positiv oder neutral ist, veröffentlichen 6 % negative Bewertungen über das Unternehmen.

Wie lässt sich dieser Anstieg erklären? Mitarbeiter führen ein immer intensiveres virtuelles Sozialleben. Vor allem geben nur 29 % der Mitarbeiter an, dass es eine Charta oder interne Regeln zur Nutzung sozialer Netzwerke gibt. 39 % der Mitarbeiter geben hingegen an, dass es keine Charta oder internen Regeln zu sozialen Netzwerken gibt, oder sie wissen nichts von deren Existenz (34 %).

Für mehr als die Hälfte der Befragten (60 %) haben die Führungskräfte keinerlei Maßnahmen zur Nutzung sozialer Netzwerke angeboten. Nur 21 % der Führungskräfte haben Schulungen angeboten, 9 % Informationsveranstaltungen, 6 % haben den Mitarbeitern einen Leitfaden mit bewährten Praktiken ausgehändigt und 4 % haben die Mitarbeiter über die Risiken für das Unternehmen informiert.

Bewertungen beeinflussen potenzielle Mitarbeiter stark

Diese Bewertungen haben jedoch einen starken Einfluss auf die Arbeitgebermarke, die die allgemeine Situation der E-Reputation des Unternehmens bei seinen aktuellen und künftigen Mitarbeitern sowie in den Augen aller Stakeholder des Unternehmens bezeichnet. Die Arbeitgebermarke macht das Unternehmen für alle attraktiver und erleichtert insbesondere die Einstellung neuer Mitarbeiter.

So zeigt die Infografik:

  • 95 % der Bewerber informieren sich über Unternehmen, bevor sie sich bewerben.
  • 4/5 der Arbeitnehmer haben sich bereits beworben, nachdem sie positive Online-Kommentare über ein Unternehmen gelesen hatten
  • 1/3 der Bewerber würde eine Stelle in einem Unternehmen mit schlechtem Arbeitgeberruf ablehnen.
  • 36 % der Bewerber halten die Bewertungen der Mitarbeiter für die zuverlässigsten Bewertungen über das Unternehmen

Die eigene Identität zu definieren und sie wirksam im Internet zu verbreiten, würde es demnach ermöglichen, leichter einzustellen und effizientere Mitarbeiter zu gewinnen. Das ist wichtig, wenn man bedenkt, dass eine gescheiterte Einstellung laut Gwenaëlle Quénaon-Hervé, stellvertretende Generaldirektorin der Website Regionsjob, zwischen 40.000 Euro und 100.000 Euro kosten würde.

Es gibt Werkzeuge und Methoden für die Nutzung sozialer Netzwerke durch Mitarbeiter

Auch wenn spontane Posts nicht zwangsläufig darauf abzielen, Unternehmen zu schaden, ist ihre Beherrschung heute für Unternehmen eine große Herausforderung, um einen gefürchteten Bad Buzz zu vermeiden, der die besten Talente vergraulen könnte. Ein umso wichtigerer Punkt, als die Infografik erläutert, dass 80 % der Mitarbeiter in sozialen Netzwerken präsent sind.

Daher ist es sinnvoll, die Mitarbeiter zu sensibilisieren und in die Verantwortung zu nehmen, um sie zu echten Botschaftern für die Unternehmen zu machen. In den USA haben sich beispielsweise Sensibilisierungsprogramme für Mitarbeiter mit Dienstleistungs- und Softwareanbietern entwickelt, die Marken dabei helfen, Mitarbeiter in den sozialen Medien in die Verantwortung zu nehmen. Auf dem Programm stehen: das Zuhören oder Überwachen der Mitarbeiter oder auch soziale Zusammenarbeit, wie sie das Unternehmen Jive anbietet.

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Von

  • Equipe Semji

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