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Personal Branding: die Lösung zum Aufbau Ihrer Online-Reputation
Genau wie Unternehmen ihre Marke pflegen, hat auch eine Person – ob Studierende, Angestellte, Unternehmerin, Führungskraft oder Beraterin … – allen Grund, eine auf ihre Ziele abgestimmte „Personal Branding“-Strategie umzusetzen, um eine eigene Marke zu schaffen, ihre Bekanntheit zu festigen, ihre Online-Reputation zu steuern und ihre digitale Identität zu schützen. Entdecken Sie diese Technik, die in den USA für Furore sorgt!
„Personal Branding“ (auf Deutsch „persönliches Marketing“) ist ein englischer Begriff, der erstmals 1981 im Buch „The battle for your Mind“ (1) auftauchte. Zu den Begründern des Personal Branding zählen Tom Peters (2), Peter Montoya (3) und William Arruda (4). In Frankreich traten die ersten Personal-Branding-Berater 2006 auf, gestützt auf ihre „Strategist“-Zertifizierung, die vom Unternehmen von William Arruda, ReachCC (5), vergeben wurde.
Eine Technik zur persönlichen Vermarktung
Personal Branding ist ein Bündel von Kommunikationstechniken, die von den Unternehmensmarken entlehnt und auf eine persönliche Marke angewendet werden. Diese Techniken nutzen soziale Netzwerke (Facebook, Linkedin und andere), Blogs und Microblogging-Seiten (wie Twitter …), um eine persönliche Marke aufzuwerten. Es geht darum, die Präsentation, den beruflichen Werdegang und die Fachkenntnisse einer – bekannten oder unbekannten – Person kohärent zu gestalten, um relevante und aufwertende digitale Spuren im Netz zu hinterlassen.
Wenn man weiß, dass 91 % der Suchanfragen französischer Internetnutzer heute über Google erfolgen, ist es absolut wichtig, auf Google sichtbar zu sein – möglichst in einer sehr guten Position und mit ausschließlich positiven Bewertungen unter den ersten 10 Positionen.
Warum sollten Sie Ihre persönliche Marke entwickeln?
„Heute, im Zeitalter des Individuums, müssen Sie Ihre eigene Marke sein“, stellt Tom Peters (2) gleich zu Beginn fest. „Ihre persönliche Marke ist ganz einfach die klare, starke und positive Vorstellung, die den Menschen, die Sie kennen, sofort in den Sinn kommt, wenn sie an Sie denken“, ergänzt Peter Motoya (3). Personal Branding ermöglicht es so, das eigene berufliche Projekt und die eigene Expertise zu fördern und die eigene Bekanntheit zu steigern.
Es ermöglicht, eine klare Kommunikation über die eigene Identität zu entwickeln, um sich abzuheben. Denn genau wie ein Unternehmen muss man sich als Marke differenzieren und sich von der Konkurrenz abheben, im Hinblick auf den Mehrwert einzigartig sein, um andere zu interessieren. Mit dem Aufstieg des Internets und der sozialen Netzwerke ist es – über die Einzigartigkeit hinaus – ratsam, die eigene Kommunikation zu beherrschen und das eigene Image kontrollieren zu können, wenn man nicht möchte, dass das Netz dies an der eigenen Stelle übernimmt.
Personal Branding ist schließlich ein wesentlicher Vorteil, um sich in jeder Situation zu verkaufen (Jobsuche, Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung usw.).
Wie entwickeln Sie Ihre persönliche Marke?
„Seine persönliche Marke aufzubauen bedeutet, einen Prozess umzusetzen, der Ihre Kompetenzen, Ihre Persönlichkeit und Ihre unterscheidenden Qualitäten berücksichtigt, um daraus eine einzigartige Identität abzuleiten“, erklärt Béatrice Cuvelier (6). Das erfordert, über sich selbst nachzudenken und die eigenen Werte, Talente, persönlichen Ziele und Kompetenzen zu definieren … Also eine umfassende Selbstreflexion, die es einem als Berater ermöglichen kann, die Positionierung des eigenen Angebots zu überdenken! Für die Schaffung einer persönlichen Marke braucht es kein Marketing-Diplom. Es genügen etwas gesunder Menschenverstand, Ausdauer und Freude an der Selbstreflexion!
Ist die persönliche Marke einmal geschaffen, muss sie im Netz sichtbar gemacht werden. Anders als Unternehmen kann eine Einzelperson keine Werbung schalten, um sich sichtbar zu machen, insbesondere mangels Budget. Die Lösung besteht darin, alle Kommunikationshebel zu nutzen: Suchmaschinen, Websites, Blogs und Netzwerke … also Kommunikationsräume im Internet und in den sozialen Netzwerken zu schaffen, Inhalte zum Beispiel auf einem Blog, sowie in Foren zu teilen und zu interagieren. Ziel ist es, präsent und authentisch zu sein.
„Eine Personal Brand zu schaffen ist gar nicht so schwierig. Das Wichtigste ist natürlich, was Sie erschaffen und wie Sie die Menschen behandeln, mit denen Sie interagieren. Die Art, wie Sie sich definieren, wie Sie sich nach Rückschlägen wieder aufrichten und wie Sie Wege finden, um in Ihrer Karriere voranzukommen: Veränderung zuzulassen kann Ihnen nur helfen“, schließt Nicolas Bordas (7). Es liegt an Ihnen, Ihre persönliche Marke zu schaffen! Personal Branding ist ein innovatives Mittel, um mithilfe der Macht des Web 2.0 im Leben erfolgreich zu sein.
Quellen:
1 Die Autoren: Al Ries und Jack Troud.
2 In einem in „Fast Company“ erschienenen Artikel: http://www.fastcompany.com/28905/brand-called-you
3 Autor zweier Bücher aus dem Jahr 2002: „The brand called You“ und „The Personal Branding Phenomenon“
4 Gründer des Unternehmens ReachCC und Autor des Buches aus dem Jahr 2007: „Career Distinction“.
6 Béatrice Cuvelier, Coach und Spezialistin für „Personal Branding“: http://www.placedesreseaux.com/Dossiers/reseau-relationnel/personal-branding.htm
7 Nicolas Bordas ist Vizepräsident von TBWA/Europe und Präsident des Netzwerks Being Worldwide. http://www.huffingtonpost.fr/nicolas-bordas/personal-branding-pros\_b\_3270789.html
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Von
Equipe Semji


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